Donald Trump – Friedensfürst

US-Präsident Donald Trump wurde zweifach für den Friedensnobelpreis 2020 nominiert.

Erst von einem seiner Berater, dann von einem norwegischen Parlamentsabgeordneten. Er hat ihn unter anderem für seinen Einsatz für das Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel vorgeschlagen. Am 15. September wurde in Washington ein Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen. Ein historischer Paukenschlag. „Es ist zu erwarten, dass andere Länder des Nahen Ostens in die Fußstapfen der Vereinigten Arabischen Emirate treten werden. Dieses Abkommen könnte den Nahen Osten in eine Region der Zusammenarbeit und des Wohlstands verwandeln“, schrieb der Abgeordnete. Zudem habe Trump große Erfolge in den Verhandlungen des Grenzstreites zwischen Nord- und Südkorea erzielt. So war er sogar der erste US-Präsident, der je nordkoreanischen Boden betreten habe. In dem Grenzgebiet zwischen Süd- und Nordkorea ging er zur Demonstration er diplomatischen Beziehungen mit dem Staatsoberhaupt Nordkoreas zusammen spazieren. Zwar sind Friedenstruppen als UN-Delegationen u.a. der Schweiz und Schweden auf der Grenze stationiert, allerdings erschienen die nordkoreanischen Delegierten schon lange nicht mehr zu den regelmäßig abgehaltenen Friedensverhandlungen in einem Bungalow mitten auf der Grenze. Auch habe Trump in dem Grenzstreit zwischen Indien und Pakistan vermittelt. Früher war Pakistan ein Teil der britischen Kolonie Indiens, als diese dann ihre Unabhängigkeit erklärte und Ghandi zu den Verhandlungen nicht im Land war brach ein blutiger Konflikt zwischen den hinduistischen Inder und der muslimischen Minderheit aus – Pakistan spaltete sich ab, genauso wie kleine andere Staaten im Nordosten Indiens. Seitdem besteht der Konflikt um die Region Kaschmirs, die zwischen den Staaten Indien, Pakistan und China befindet und an jener alle 3 Staaten Interesse zeigen.

Auch hat Trump mit der bisher 39 Jahre währenden Tradition gebrochen, dass unter jedem Präsidenten die Vereinigten Staaten einen Krieg begonnen haben oder in einem internationalen bewaffneten Konflikt eingebracht wurde.  Dennoch sei er kein großer „Trump-Fan“ äußerte sich der norwegische Abgeordnete. Wichtig sei es ihm allerdings, dass Trump fair behandelt wird, nach den Fakten und nicht nach seiner Erscheinung.

Am 9. Oktober wird der nächste Träger des Friedensnobelpreises bekannt gegeben, am 10. Dezember wird er dann in Oslo verliehen.

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