Ist Trump rassistisch?

Eine der Grundlegenden Fragen bezüglich des US-Präsidenten. Ist Trump ein Rassist? Es wird ja schließlich in diversen Quellen behauptet. Nicht zuletzt auch wegen seiner direkten unverblümten Ausdruckweise. Lassen wir einfach mal die Meinungen gegeneinander antreten und hören wir offen und aufmerksam zu.

DER SPIEGEL – „Drecksloch Affaire um Donald Trump“ …

Durch Ihr Schweigen werden Sie zur Komplizin“: In einer emotionalen Rede hat sich US-Senator Booker an US-Heimatschutzministerin Nielsen gewandt. Die hatte Präsident Trump im „Shithole“-Skandal verteidigt.

DER SPIEGEL

Es schmerze ihn, als Dick Durbin ihn angerfen habe, habe er Tränen vor Wut in den Augen gehabt. Und dass sie nicht diesen Schmerz fühlten tue ihm weh, beginnt der US-Senator der Demokraten ein Plädoyer vor dem Rechtsausschuss. In einem offiziellen Regierungstreffen soll Donald Trump die Herkunftsregionen von Asylbewerbern in Haiti und Afrika als „Dreckslöcher“ bezeichnet. Gut, wenn die Lebensbedingungen dort gut erträglich wären, würde ja niemand freiwillig flüchten. Ein bisschen mehr diplomatisches Feingefühl könnte allerdings trotzdem nicht schaden.

Der afroamerikanische Polikkommentator Benji Irby hat sich mit dieser Frage ausgiebig beschäftigt und zeigt einige klare Situationen, in denen sich Präsident Trump vor laufender Kamera sehr Abfällig gegenüber Rassismus geäußert hat. Hören wir ihm also einmal zu:

Benji Irby – Political Commentator – DONALD TRUMP IS NOT A RACIST! And I got the RECEIPTS to prove it! Watch if you dare…

Auch Russia Today berichtet über die Entscheidung Trumps einen Militärschlag im Nahen Osten zu verhindern, was eine Seite von Donald Trmup zeigt, die man so nicht kennt.

Aus: Präsident Donals Trump – Retter der Nation oder Trampeltier?

Bleibt nur noch die Frage seiner Migrationspolitik. Klar ist hier eine Ausweisung von armen Menschen für die Individuen nicht besonders sozial, allerdings ist die Ausbeutung von illegalen Einwanderern durch die Unternehmen vor Ort mittels unwürdiger Löhne und Arbeitsbedingungen noch viel asozialer. Beschweren oder Rechte können sie als illegale Migranten nämlich nicht gelten machen und müssen sich so aus wirtschaftlicher Not ihren Unterdrückern fügen. Das größte Problem ist hier aber das große und Ganze, denn je mehr arbeitsfähige Personen auswandern desto mehr wird die Wirtschaft in Mexico geschwächt und desto mehr Menschen müssen fliehen. Eine großflächige Ausweisung der Personen dürfte also mit einem wirtschaftlichen Aufschwung Mexicos verbunden sein.
Natürlich hat auch der Bau der Mauer viel Geld gekostet, und die Mexikaner haben auch nur „mäßiges“ Interesse daran die Kosten zu übernehmen, aber wenn man die Frage anders herum stellt: „Was nutzt eine Grenze, die nicht gesichert ist“ Ist eine ungesicherte Grenze nicht mit keiner Grenze gleich zu setzen? Und sofern in zwei verschiedenen Ländern verschiedene Regelungen und Gesetze herrschen braucht man auch Grenzen, die die beiden Räume von einander Trennen, weil sonst eines von beiden Ländern immer wirtschaftlich aufgrund schlechtereer Bedingungen ausgenutzt wird. So stellt sich die Frage, ob die Mauer nicht doch eher eine Hilfe für Mexico ist, als eine Diskriminierung der Unterdrückten.

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