Konservativ war mal. Das UK packt an.

Premierminister Boris Johnsons neues Konjungturpaket wurde nun vorgestellt. Es ist ein Paukenschlag für das Land – im guten Sinne. Im Steilflug will man nun die Fehler der vergangenen drei Jahrzehnte angehen. Insgesammt werden ab sofort 5 Milliarden Pfund (5,5 Milliarden Euro) in die Infrastruktur gesteckt werden. Vor allem an Krankenhäuser, Schulen und Straßen habe man gedacht. Gerade da das britische Gesundheitssystem auch ohne Pandemie bereits an dem Limit ist muss dieser Schritt als essentiell für die Zukunft das Landes eingeordnet werden. In der Pandemie hat sich gezeigt was passiert, wenn das Gesundheitssystem kurz vor dem Kollaps steht – GB war und ist eines der am stärksten betroffenen Länder weltweit. Des Weiteren sollen in den kommenden acht Jahren insgesamt 12 Milliarden Pfund (13,1 Milliarden Euro) für den Bau bezahlbarer Wohnungen ausgegeben werden, womit man die Wohnungsnot und Problematik der astronomischen Mietpreise in einzelnen Metropolen in dem Königreich an dem Schopf packen will [1].

Da der wirtschaftliche Einbruch GBs geringer ist als der von der EU[2] wird diese Maßnahme einen bedeutenden Vorteil für die Wirtschaft bedeuten – und somit auch für das Angebot an Arbeit im proletarischen Niedriglohnsektor.

Jetzt sagte der Premier: „Wenn uns die Covid-Krise eines gelehrt hat, dann ist es dieses: Das Land muss bereit sein für das, was kommt, und wir müssen eine Energie und Geschwindigkeit aufbringen, die wir seit Generationen nicht mehr brauchten.“ Es gehe nun darum, Probleme anzugehen, die das Land seit Jahrzehnten bremsten. Großbritannien sei nicht so produktiv wie viele seiner Mitbewerber. Zwar sei London „die Hauptstadt der Welt“, aber viele andere Landesteile fühlten sich abgehängt und „ungeliebt“.

Die Zeit

Mit dieser Aktion hält Boris Johnson nun das Wahlversprechen, das er einst auf einen Bus drucken lies. So ist das auch ein Schlag in die Magengrube der Opposition, die die Torries als „Populisten“ abgestempelt haben, die eh nich halten würden, was sie versprechen – das einzigste Argument der Labour Partei (Arbeiterpartei) GBs gegen den Brexit. Denn nun sind die es, die ihr Versprechen der Arbeitsbeschaffung für die untere Bevölkerungsschicht nicht eingehalten haben, als GB noch Teil der EU war. Nun, da die Tories die alleinige Regierung stellen, können diese Probleme gelöst werden, ohne dass die Regierung von den bürokratischen Regulierungen der EU blockiert wird. Probleme, die teilweise ursprünglich von der der Iron Lady begründet wurden und seither nicht gelöst wurden.

Vor Brexit

Nach Brexitwenn Labour auf seine Arbeit zurück blickt

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