SUV-Steuer

Wie die FAZ Berichtet sonnen in Zukunft SUV Fahrer steuerlich stärker belastet werden

Das Gesamtaufkommen der Kfz-Steuer von aktuell rund 9,5 Milliarden Euro soll sich kaum verändern. Bei Fahrzeugen, die nach dem Jahreswechsel erstmals zugelassen werden, wird es jedoch zu spürbaren Verschiebungen kommen. „Die Steuer wird sich im Vergleich zur bisher gewohnten Höhe deutlich verändern“, heißt es im Referentenentwurf. Wie bisher soll die Kraftfahrzeugsteuer aus Hubraum und einer Klimakomponente errechnet werden. Das erste Element bleibt gleich, um die Aufkommen zu stabilisieren.

FAZ

Stellt sich nur die Frage, wieso eine Karosserievariant steuerlich stärker belastet wird als die Andere. Warum können wir nicht einfach einen Festpreis für CO2 einführen?

Wie der Verlag Auto Motor Sport herausgefunden hat, ist der Verbrauch von Treibstoff zwischen einer Limousine und einem SUV fast identisch. Unterschiede gibt es hier bei dem Verbrauch von Motoren mit unterschiedlichen Hubraumgrößen und Fahrzeugen mit Allradantrieb1 – nicht jeder SUV hat allerdings AWD (All-Wheel-Drive) und nicht jede Limousine FWD (Front-Wheel-Drive) oder RWD (Rear-Wheel-Drive), so gibt es zum Beispiel viele Kombis wie die Audi Avant (Kombi) Modelle die über Quattro (AWD) verfügen.

Im Vergleich benötigt ein Flugzeug ca. 1 Liter Kerosin pro Sekunde – ein SUV katt mit 10 Litern 100 km fahren (Abhängig von Modell und Motorisierung).

Natürlich kann man sagen dass viele SUVs Dieselfahrzeuge sind, aber auch das Argument ist nicht haltbar, denn so müsste man die Dieselfahrzeuge stärker besteuern und nicht die SUV. Auch stoßen Dieselfahrzeuge naturgemäß pro Liter Treibstoff mehr CO2 aus als Benzinfahrzeuge, dafür können sie aber auch aufgrund des höheren Gehalts der Kohlenstoffatome im Treibstoff und der daraus resultierenden höheren Energiedichte weitere Strecken mit einem Liter Treibstoff hinterlegen als ein Benzinfahrzeug. Dies lässt beide Antreibsarten im Vergleich der Emissionen pro Kilometer relativ gleich dastehen.

Warum also nicht einfach einen Festpreis für ausgestoßenes CO2 einführen, denn es ist ja schließlich egal, ob die Emissionen von Autos, Schiffen und Fabriken kommen – in der gleichen Mänge sind sie auch gleich schädlich für das Klima. Für die Gesundheit sind sogar Schiffsemissionen wegen den hohen Werten an schwefelhaltigen Stoffen noch viel schädlicher. Dafür kann man sich aber die schlechte Umweltpolitik schöntrinken, denn die Steuer auf Alkohol wird jetzt günstiger.

1 Die Perspektive – CO2 Berechnugen

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