Der stille Reiter

Kaum dass das Tempolimit erneut abgeweisen wurde steht nun ein weiteres Thema aus dem linken Lager auf der Agenda. DB. Leider aber nicht die Deutsche Bahn, was dringend sillvoll wäre, sondern die Dezibel, die Lautstärke. Motorräder sollen inzwischen nach ihren Vorstellungen nur noch so leise gehen wie ein Rasenmäher. Stellt sich nur die Frage: War die bisherige Obergrenze für Lärm zu hoch? Es gibt ja bereits eine. Und warum muss immer alles weiter eingeschränkt werden, jede Freiheit und Möglichkeit wird immer weiter reguliert.

Natürlich, Bewohner von engen Wohnbatterien in Stätten würden sich über ein bisschen mehr Ruhe sicher freuen, der Verkehr wird ja auch schlichtweg immer mehr. Aber wieso bekämpfen wir dann nicht das Problem an der Wurzel und reduzieren den Verkehr? Weil dann Personen, die auf ihr eigenes Auto / Motorrad angewiesen sind keine Möglichkeit mehr haben sich mit ausreichend Nahrung und Trinkwasser zu einem zumutbaren Preis selbst zu versorgen – Rentner; weil dann Personen, die ihr Auto für berufliche Zwecke brauchen ihre Arbeit nicht mehr ausführen können; und nicht zuletzt – weil man die Freiheit reduziert jeder Zeit überall hin zu fahren wo man will.

Aber wir müssen das Problem ja nicht über eine Verbotkultur lösen, mit der wir die Bevölkerung einschränken. Wir können auch einfach das eigentliche Problem für den Verkehr lösen. Die Menschenmassen. Nicht durch Genozide wie es manche Radikalisten sich vielleicht wünschen, sondern indem wir Anreize schaffen in Döfer auf das Land zu ziehen, sowie die Möglichkeit dort sämtlicher Arbeit nachzukommen. Corona hat uns gelehrt, dass ein großer Teil der Arbeit auch von Zuhause bzw. auf dem Dorf erledigt werden kann und da die Schulen und Kinderbetreungen im Normalfall auch offen haben sogar ungestört.

Wenn wir den Pendlerverkehr minimieren haben wir auch eine viel geringere gesamte Lärmbelästigung in der Stadt, ohne dass sich jemand einschränken muss. Nochdazu unterstützen wir damit den Netzausbau und so auch die Benachteiligung der Bürger vom Land und benötigen auch weniger Treibstoff für die Fahrzeuge – sowie öffentlichen Fahrzeuge wie Züge – auch die produzieren CO² – und können somit den Treibstoff gezielt für Fahrten einsetzen, die uns Freude bereiten, wie zum Beispiel Fahrten in den Ulraub – oder wir benutzen die entfallenden Pendelkosten für etwas anderes.

Wie sich zeigt gibt es zwei Möglichkeiten das Problem zu lösen und rot-grün setzt wie zu erwarten natürlich auf die unplausible, die uns in unserer Freiheit weiter einschränkt.

Gute Politik soll die größtmögliche Freiheit bei geringstmöglicher Einschränkung für das größtmögliche Gemeinwohl und Solidarität realisieren. Hier wird in die konträre Richtung gesetzt – wie so üblich in diesem Milieu.

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