Die letzte Bastion des Kommunismus

Nicht nur DIE LINKE in Deutschland ist noch kommunistisch. Sie versucht jene Ideologie salonfähig zu machen, scheitert aber kläglich – außer bei den radikalen Anhängern natürlich. Dabei müsste man nur Lenins Schriften lesen, um festzustellen, wie ähnlich sie Hitlers „Mein Kampf“ sind. So wünschen sich auch zahlreiche Pegida-Anhänger ein Deutschland unter russischer Führung – eine neue DDR.

Tatsächlich gibt es auch der Welt noch einige letzte Bastionen des Kommunismus, dessen Eroberung der Welt ja als unvermiedlich angesehen wird und dessen Ergreifung der Weltherrschaft auch niemals auch nur angezweifelt wird.

Oft versprechen sich jene Anhänger vom Sozialismus und Kommunismus bessere Zustände. Unterbezahlte versprechen sich viel Geld ohne Arbeiten zu müssen und appellieren an das Sozialverhalten des Menschen – was ein Widerspruch in sich selbst ist – andere für sich arbeiten zu lassen. Natürlich wird man dann gleich kritisiert, das viele nicht arbeiten können oder keine Arbeit finden und wenn sie eine Arbeit haben sich kaputtarbeiten. Das stimmt, dafür gibt es aber Sozialsysteme in einer sozialen Marktwirtschaft. Das, dessen Pflege leider bei uns vernachlässigt wird, was Nähboden für den Giftpilz des Extremismus liefert. Die Ironie dabei: Kein einziges jener sozialistischen und kommunsitischen Systeme hilft den Proletariern, die es doch eigentlich als die höchste Form der menschlichen Entwicklung sieht.

Einmal haben wir da China. Die Arbeiter schuften sich als Sklaven in teilweise geheimen Fabriken zu Tode. Ein Menschenleben hat in diesem Land keinen Wert. Wer kündigt kann seine Familie nicht mehr ernähren und es gibt weit mehr Arbeiter als freie Stellen. Wer nicht alles schlukct fliegt. Es gibt sogar Gerüchte, das die Firma Foxkorn Netze in den Fluren spannen und die Fenster vergittern musste, damit die Arbeiter keinen Suizis begehen. Obwohl die Volksrepublik eines der vermögensten Länder der Welt ist.

Dann haben wir noch Vietnam, ein Land der Armut und ohne Fortschritt. Obwohl es so groß wie Deutschland ohne Hessen ist. Oder Kuba. Die Menschen dort leben auch in Armut. Laos, das Nachbarland von Vietnam. Und natürlich Nordkorea, das mit Sozialverständnis, Gerechtigkeit und der Unterstützung der Armen und des Proleariats auch nichts gerade gesegnet ist – oder zumniestetst die Gesinnung des Machthabenden.

Wer hat die Vision von Marx, Engels und Lenin vollendet? Niemand. Im Gegenteil: China und Vietnam fördern längst Privateigentum und -initiative, es gibt immer mehr Millionäre, und die Kluft zwischen Arm und Superreich wächst. Überall blüht die Korruption, in Kuba und Laos ist der Staat marode. Nordkorea setzt auf Militärgewalt und Atomwaffen, während das Volk hungert.

Rheinische Post

Keines der Länder erlaubt freie Meinungsäußerung. Dissidenten werden überall verfolgt.

Rheinische Post

Laos ist dünn besiedelt und die meisten Menschen leben in einfachen Bedingungen auf dem Land unbehelligt von der Politik. Viele Kubaner flüchten seit Jahren und beten um eine Annäherung an die USA und eine Lockerung der Grenzen. Nordkorea schüchtert sein Volk mit Abschreckung und Arbeitslagern ein. Nur wenigen gelingt es zu fliegen und das Gesundheitssystem ist nur für Ausgeählte vorhanden. So ist der Patient mit dem längsten gefundenen Bandwurm ein Flüchtling aus Nordkorea, der lieber sterben als weiter leiden wollte und so eine äußerst riskante Flucht auf sich genommen hat. Vietnam, und China setzen auf Wachstum, was vielen Menschen die Aussicht auf materiellen Wohlstand gibt und die Unzufriedenheit in Zaum hält. Nur leider merken die Proletarier und Armen nur sehr Wenig von dem Aufschwung.

Die letzte Bastion der Sowjetunion

Tatsächlich gibt es aber noch ein weiteres kommunistisches Land, eines das fast vergessen ist. Niemand glaubt dasss es jenes noch gibt und offiziell ist es auch nicht anerkannt. Aber es gibt es noch – die Sowjetunion. Oder zumindest eines seiner Länder. Die Republik Transnistrien ist die letzte Bastion der Sowjetunion.

Datei:Flag of Transnistria (state).svg – Wikipedia

Transnitrien

Seine Landesfläche entspricht ungefähr 1,3 mal der des Sarlandes. Es ist Gründungsmitglied der Gemeinschaft nicht anerkannter Staaten. Zu ihr gehören auch die illustren Bruderländer Nagornyj Karabach, Abchasien und Südossetien, die sich ihre Unabhängigkeit alle gegenseitig anerkennen, wenn es schon sonst niemand tut.

Nach der FAZ

Falls überhaupt, dann möchte Transnistrien bitte wenigstens Russland beitreten, am allerliebsten aber der untergegangenen Sowjetunion. Wie in jeder sozialistischen Stadt, die etwas auf sich hält, gibt es eine Strada Karla Marksa, die ordnungsgemäß zwischen der Karla Liebknechta und der Rosa Luksemburga liegt, was vermutlich irgendein Zentralkomitee für Städtebau irgendwann so festgelegt hat.

Die Transnitier sehen die Sache mit dem Sheriff so: Nachdem sich Transnistrien nach einem kurzen, aber heftigen militärischen Konflikt im Juni 1990 für unabhängig erklärt hatte, wollte niemand mit dem fragilen Gebilde Geschäfte machen, Strukturen gab es keine. Also machte man das eben selbst, von Staats wegen sozusagen, irgendjemand habe sich ja kümmern müssen. Man kann es aber auch so erzählen, dass zwei ehemalige KGB-Männer den Konzern gründeten, der mit mafiöser Gründlichkeit für Ordnung auf den Straßen sorgte. Wer in Transnistrien etwas werden will, der kommt an Sheriff nicht vorbei, wirtschaftlich nicht und politisch schon gar nicht. Sheriff war aus der Not geboren, stieß in ein Vakuum und denkt nun gar nicht daran, seine Macht jemals wieder abzugeben.

Geld und militärischen Beistand bekommt Transnistrien seit jeher von Russland, tragischerweise erkennt aber nicht einmal das Riesenland die kleine Republik an. Ein böses Gerücht sagt, dass es für den großen Bruder nicht gänzlich unpraktisch sein soll, windige Geschäfte in einen weitgehend rechtsfreien Kleinstaat auszulagern, aber das ist sicherlich nur ein böses Gerücht.

Ein Gedanke zu “Die letzte Bastion des Kommunismus

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