Perfekte Politik

In vorherigen Artikeln wurde das Thema behandelt, wieso Politik nicht sozialistisch und nicht nationalistisch sein darf. Was ist also nun die Perfekte Politik?

Politisches Spektrum

Politik muss somit alternativlos die Politik der Mitte sein. Sie besteht ganz nach der Soziallehre aus vier verschiedenen Komponenten, die im Einklang stehen:

Personalität (liberal)

Das persönliche Interesse und Wohlergehen, die Freiheit das zu tun, was einem gefällt, solange es kein anderes der folgenden Prinzipe verletzt.

Solidarität

Das Engagement für Minderheiten, einzelne Benachteiligte und Individualfälle.

Gemeinwohl

Das Engagement für gemeinnützige Projekte und Politik

Retinität und Effektivität

Das Engagement für die Nachhaltigkeit und Vertretbarkeit; Dauerhaftigkeit, Ökonomie und Ökologie

Jene 4 Prinzipien müssen alle gleichwertig ausgeprägt sein, dann haben wir die perfekte Politik. Auch muss nach Nachbesserungen durch Fokusierungen auf einen Aspekt bei Wahlen wiederum eine Adjustierung stattfinden, sodass der Einklang jener Prinzipien stets erhalten bleibt und widerhergestellt wird.

Politische Form

Zweitrangig zählt nun auch die Form dazu.

Eine direkte Demokratie ist das Idealbild, zumindest im Westen. Eine Form der Demokratie bei dem die reflektierte Mehrheit des Volkes sämtliche Entscheidungen trifft. Quasi fast eine Utopie, in der Schweiz aber bislang am weitesten realisiert.

Den zweiten Platz belegt die indirekte Demokratie, die parlamentarische Demokratie. Hier wird von gewählten Volksvertretern gehofft, das sie ihre Wahlversprechen auch umsetzen, was in der Praxis jedoch auch leider nur relativ selten der Fall ist.

Dritter Platz wird von der Monarchie gekrönt. Der erstgeborene Nachkomme erbt den Thron und die Macht über sein Land und lernt beretis in frühren Jahren, wie man ein Land regiert. Er wird wie die Parlamenarier in einer indirekten Demokratie von Gelehrten beraten.

Und den vierten Platz besetzt die Diktatur. Ein selbsterkorener Machthaber, oft ein hochrangiger Militärangehöriger oder Anführer einer extremistischen Bewegung, stürzt mit Gewalt ein Regime und regiert sein Land wie es ihm gefällt. Was nicht passt wird oft passend gemacht und, wie es im Militär so üblich ist, zur Not mit Gewalt durchgesetzt. Widerspruch gibt es meistens nicht.

Am wichtigsten ist die Einhaltung des erstrangigen Spektrums. Solange die Politik nach jenem gestaltet ist, ist jede dieser Staatsformen gut. Zumeist ist das aber bei dem unteren Prinzip nicht der Fall, beim 3. von oben leider nur manchmal, beim 2. von oben einigermaßen mit großen Defiziten und ganz beim Obersten besteht die Gefahr der Stürzung durch idiotisches Verhalten der breiten Masse, das dann etwas wählt, was sich nach ein paar Jahren als etwas entpuppt, das nur die Wenigsten haben wollten. Bavor man eine (direkte) Demokratie einführt braucht man nunmal zuerst Demoktraten. Sonst sind wir wieder beim Stand der Weimarer Republik angelangt, die Demokratie ohne Demokraten, die von Nationalisten, Monarchisten und Sozialisten / Kommunisten zerrissen wurde.

Breitgefächertes Spektrum diverser Ziele

Nicht zu vergessen ist auch ein breitgefächertes Spektrum diverser Ideale wie die Reparation der Sozialsysteme bis hin zum Breitbandausbau, 5G und diversen anderen Zielen aller Art.

3 Gedanken zu “Perfekte Politik

  1. Mir ist nicht klar, wieso du zwischen Monarchie und Diktatur unterscheidest. Allerdings ist gerade der Punkt zwischen Solidarität und Freiheit ein spannendes Thema. Gut wäre es, wenn wir freiwillig einander helfen. Allerdings ist es, wenn wir in größeren Gruppen unterwegs sind, dass schnell die Verantwortung diffundiert und keiner helfen will, weil die anderen ja auch helfen könnten.

    Politisch kann dies eben nur dazu führen, dass wir Solidarität verordnen und gegebenenfalls auch Reiche Menschen enteignen. Und da stehe ich eher bei dem linken pareispektrum, weil andererseits eben auch die Hilfebedürftigkeit eben auch zu Unfreiheit führt. Betteln fühlt sich schlecht an.

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  2. Naja, das Problem beim Sozialismus und den Linken Parteien ist, das sie oft das Gemeinwohl in den Vordergrund vor alles Andere Stellen. Dabei ist ausschließlich der Einklang der 3 Prinzipien wünschenswert. Wenn das Gemeinwohl der einzige Fokus ist, wie bei den Grünen, dann geht die Solidarität baden. Zum Beispiel beim Gemeinwohl des Klimaschutzes darf der Rentner versklavt beim Tragen der Einkäufe sich zum Tod schinden, wenn er sich kein neues Auto mehr leisten kann. Weil den Diesel darf er nicht mehr fahren. Gemeinwohl ist es auch ,wenn einzelne ausgebeutet werden und ungerecht behandelt werden, damit andere es gut haben. Genau wie wenn man alle Reichen enteignet und dann alles auf die Armen verteilt. Man muss es den Armen ermöglichen, ein anständiges Leben zu führen, ohne das wer durch das System fällt, aber man muss die Reichen trotzdem noch reich sein lassen. Sonst vergisst man das Personalitätsprinzip.

    Ich unterscheide zwischen Adel und Dikatoren eben dadurch, das Dikatoren oft aus dem militärischen Sektor kommen und Sozialisten sind. Siehe Nordkorea, Vietnam, DDR, UdSSR. Monarchen kommen oft von der rechten Seite des politischen Spektrums, nicht von der Linken. Auch ist der Adel eine alte Gesellschaftsschicht, deren Titel immernoch vererbt werden und zu Teilen bereits Anfänge einer Demokratie zeigte. Deren Beginn kann man in der Goldenen Bulle sehen.

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  3. Pingback: Politisches Schaubild – Die Perspektive

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