Ist Sozialismus sozial?

Die SPD plant die Einführung einer Reichensteuer um die finanziellen Einbußen der Krise auszugleichen. Der Sozialismus der SPD scheint wieder zu neuem Leben aufzublühen.

Reichensteuer …. natürlich ein toller Name. Klingt ganz so, als ob die Reichen bisland keine Steuern zahlen würden. Reichenzusatzbelastung sollte es doch eher heißen. Oder Wirschaftszusatzbelastung. Denn das ist es auch.

Ph.D. Laffer (Yale University) ist einer der bekanntesten Wirtschaftstheorethiker, er hatte bereits unter Präsident Ford beraten. Auch hat er die sog. Laffer-Kurve entworfen, ein Symbol das den Zusammenhang zwischen der Höhe des Steuersatzes und den Einnahmen durch die Steuern zeigt.

Nach Ph.D. Laffer

Je höher der Steuersatz ab einem gewissen Grad ist, dest geringer werden die Steuereinnahmen, denn die Unternehmen verlegen ihre Sitze in Länder mit niedrigerem Steuersatz. Das können und tun auch reiche Privatleute der Oberschicht.

Auch muss man bedenken, das die Steuern ja bereits von dem Vermögen abhängen und bereits in ansteigenden Steuersätzen gestaffelt sind. Eine zusätzliche Steuer nur wegen dem Besitz von Vermögen ist somit nicht nur substanzlos, sondern auch unfair. Ja, es gibt auch ein unfair den Reichen gegenüber, nicht nur ein unfair der Mittel- oder Unterschicht gegenüber. Wenn jeder gleich viel verdienen würde, wären wir ja in einem kommunistisch-sozialistischen System, wie in der DDR oder UdSSR. Moment mal, die SPD heißt ja „Sozialistische Deutschte Partei“ – dann wähle ich ja nichts anderes als eine Partei, die aus der BRD eine DDR machen will? Herzlichen Glückwunsch, der Kandidat hat 100 Punkte.

„Sozialismus“ hat nichts mit „Sozial“ zu tun, auch wenn der Name es so scheinen lassen will. Aufgrund jener Vorbelastung des Begriffes wäre es angebrachter anstatt „sozial“ „solidarisch und gemeinnützung“ zu sagen. Schaffen wir also ein neues Wort, das Sozial besser verkörpert. Wie wäre es mit „Solidargem“?

Also, Sozialismus ist nicht solidargem, denn er ist, zumindest bisland, immer nur auf eines der Sozialprinzipien, äh Solidargemprinzipien, fokusiert, während die anderen wegfallen. Es gibt in der Sozialehre – Solidargemlehre, das Prinzip der Solidarität, des Gemeinwohls und der Personalität die alle 3 gleichberechtigt im Einklang sein müssen.

Der Sozialismus aber scheint sich nur um das Gemeinwohl zu kümmern, was antisolidarisch ist. Randgruppen müssen einbüßen, wenn es dem Gemeinwohl dient. Wie Großfamilien oder Rentner, die etwas knapper bei Kasse sind, wegen den Dieselfahrverboten beim (Groß)einkauf. Sozialistisch, gemeinwohldienlich aber assozial – also unsolidarisch. Oder nehmen wir die monotone Gleicheit, denn wenn jeder – ob hart arbeitender Professor, Mienenarbeiter oder Erbsenzähler gleich verdient – was übrigens auch assozial ist, wenn jeder auf unterschiedlich viel und anstrengende Arbeit das gleiche Gehalt bekommt – denn wenn jeder nur das gleiche hat und jeder nichts – dann fehlt der persönliche Rückzugsort. Dann brütet man in einer Legebatterie – äh, Wohnbatterie im 10. Stock unter dem Blechdach seine selbstgelegten Eier aus, und blickt auf eine Betonwüste herab. Denn es hat ja jeder das gleich, und es gehört allen alles. Keiner hat einen Rückzugsort, oder kann ich in seinem Hobby, dem Sportwagen oder dem Garten selbst verwirklichen, was für die Psyche sehr wichtig ist. Klar kann man sagen, das jeder alles haben kann ohne dafür zu bezahlen. Aber das funktioniert nicht, weil dann die Meisten das Beste wollen. Es scheint in des Menschens naturgegebene Eigeschaft zu sein Angst zu haben benachteiligt zu sein, und aus dieser Angst heraus mehr und besser zu konsumieren. Das zeigt sich auch an der Eskalation der Toilettenpapiertkäufe in Zeiten der Coronakrise. Somit kann das nicht funktionieren, das jeder alles haben kann was er will, aber auch nicht das jeder nur das gleiche hat.

Natürlich kann man sagen die Reichen sollten nichts mehr vererben dürfen und ihren Reichtum abgeben. Aber welche Motivation hat man denn voran zu schreiten und zu schaffen, wenn man denn keinen persönlichen Vorteil davon hat – oder die eigenen Kinder / Erben. Was die geringe Arbeitsmoral in sozialistischen Systemen gezeigt hat – für die Meisten eine sehr geringe. Warum nicht gleich das Unternehmen auflösen und alle Angestellten entlassen, wenn man eh keinen Nutzen davon hat?

Es ist wichtig solidargem zu handeln und ein Staatssystem zu haben, das solidargem ist. Eine soziale Marktwirtschaft. Diese ist in Deutschland bei weiten nicht gerecht, da viele aus unteren Schichten keine gleichen Chancen haben wie die aus den Oberen, die Krankenkassen müssten wie in dem Vereinigten Königreich sämtliche medizinischen Kosten übernehmen und Harz-IV gehört durch ein funtionierendes System ersetzt. Und so weiter. Aber es ist der richtige Weg.

Sozialismus ist genauso gefährlich wie Nationalismus.

Das politische Spektrum ist wohl eher ein Kreis. Je weiter nach Links und je weiter nach Rechts man geht – an einer Stelle trifft man sich. Der hinteren vermeintlichen Mitte, dem Nationalsozialimus. Denn es nicht keine Rechtsradikalen, die Nazis sind. Es sind die rechtsradikalen Sozialisten, die aus der Deutschen Arbeiterpartei (DAP), als welche sich auch die SPD versteht, die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei gemacht haben. Links und Rechts sind für den Terror verantwortlich, nur das der linke Fassade ihre Hände in Unschuld wäscht, während der Rechte sogar etwas stolz ist.

Es gibt die Fabel der Ameise und der Grille.

Die Ameise arbeitete ihr ganzes Leben hart um sich auf den Winter vorzubereiten, während die Grille sich nur amüsierte und ihre Lieder zirpte. Aber als der Winter kam war die Grille nicht vorbereitet.

Wenn man einem Armen einen Euro gibt, so gibt er ihn gleich aus. Gewiss auch, weil er ihn dringender braucht als der Reiche. Aber auch weil ihm die Vorsorge und das Sparen nicht zu geläufig sind. Der Reiche gibt nur 33ct. davon aus. Den Rest investiert er um es zu vermehren und spart es für schlechte Zeiten. Wenn man dem Reichen nun seinen Euro nun wegnimmt und ihm den Armen gibt spuckt der reiche Drache Feuer, denn er hat sich dann umsonst jegliche Freude und Ausgaben verschmerzt, die er sich so sehnlichst gewünscht hatte, um nachher das Leben genießen zu können. Auch wenn man dann so oft erst zu spät bemerkt, das einem vor ein paar Jahrzehnten der Partner weggelaufen ist und man zu alt ist um seine Pläne von Weltreisen zu verwirklichen, wodurch man sich dann wiederum nur grämt und den Ruhestand nicht genießen kann, zu einem alten grießgrämigen Geizhalz wird, denn der Geiz ist alles was man noch hat.

Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, das wer sich etwas erarbeitet hat – oder seinen Erben erarbeitet hat, dann auch davon profitieren dürfen soll.

Auch muss man bedenken, das eine Reichensteuer auch arme und die Mittelschicht treffen kann. Denn vieles ist teuer, obwohl es kein reiches Gut ist. Landwirte sind Mulitmilltionäre, eine Erntemaschiene kann so teuer sein wie ein Lamborghini. Und der Acker ist Millionen wert, trotzdem nagen manche am Hungertuch, weil die Steuern auf Besitz sehr hoch und der Ertrag durch die niedrigen Preise im Supermarkt gering ist. Und je mehr Grund sie verkaufen oder je kleiner sie sind, desto unrentabler wird das Geschäft. Auch Restaurants können Millionen wert sein, ein anständiges Haus kostet hier in Bayern ja bereits eine gute Million. Gerade jenes Etablissement ist besonders stark von der Pandemie betroffen. Soll man ihnen das Geld wegnehmen um es ihnen dann wieder zu geben und zu haben „Wir haben Euch geholfen“? Oft kostet auch bereits eine Doppelhaushälfte oder in München sogar schon so manche Eigentumswohnung. Wo will man ansetzen bei der Reichensteuer, gerade wenn sie in jedem Bundesland gleich sein soll? An wann ist man reich? Der

Vorschlag ist somit nur nur unsolidarisch und substanzlos, sondern auch unmöglich gerecht durchzusetzen. Und der Sozialismus, wie auch der Nationalismus, ein Fall für den Verfassungsschutz.

Edit: 28.04.2020

„Gemeinsames, einheitliches Ziel ist die Säuberung der russischen Erde von allem Ungeziefer.“

— Lenin 1918, Werke, Band 26, Berlin 1961, S. 412 f.

Siehe auch:

18 Gedanken zu “Ist Sozialismus sozial?

  1. Du setzt Sozialismus mit Nationalisozialismus gleich. Wenn du hohe Erbschaftssteuer kritisiert, dann übersiehst du, dass es bereits Freibeträge gibt. Wenn du keine Motivation mehr hast zu schaffen, weil du nichts vererben kannst, welche Motivation soll ich denn haben, wenn ich aus der Unterschicht komme und nichts erben kann? Wenn ich aus Existenzangst Berufen ergreifen muss, die ich eigentlich nicht will?

    https://uberlaufer.wordpress.com/2020/04/09/verheizt-fur-irrlichter/

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    1. Die Perspektive

      Je weiter nach links du im politischen Spektrum gehst, desto weiter rechts kommst du raus. Je weiter rechts zu gehst, desto weiter links kommst du raus. Also, ja, ein radikaler Sozialimus ist mit einem radikalen Nationalismus gleichzusetzen, dem sogenannten Nationalsozialismus

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      1. Das wird häufig propagiert, ist aber falsch. Sozialisten wollen, dass sich die Proletarier aller Welt vereinigen um gegen die Großgrundbesitzer sich zu wehren. Aber auch im Nationalsozialismus gab es die Großrundbesitzer und es wurden Gewerkschaften verboten.

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      2. Die Perspektive

        dass sich die Proletarier aller Welt vereinigen um gegen die Großgrundbesitzer sich zu wehren

        Somit will man also den Grundbesitzern das Erarbeitete wegnehmen, also ungerecht behandeln.
        Dadurch hat der Proletarier mehr Rechte als der Grundbesitzer, welcher somit wiederum diskriminiert ist. Auch in der DDR gab es Firmenleiter und Parteifunktionäre bei denen dann der Reichtum gelandet ist. Nur ein anderer Name, aber im Prinzip das Selbe wie ein privater Großgrundbesitzer.

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      3. Die Perspektive

        Es gibt durchaus einige, die ausgebeutet haben und dafür auch – falls der Rechtsstaat in dem Fall funktioniert hat – bestraft wurden. Wenn man sich für alles Rächen will kommt man aber nie zu einer gerechten Welt. Weil eine Rache der Fete die andere ablöst. In der UdSSR mussten dafür die Reichen dran glauben.
        Ich will eine Welt, die für jeden gerecht ist

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      4. Ja, aber wenn die arme Hälfte nur 2,3 des Gesamtvermögens besitzt,mit welcher Motivation sollten die reichen etwas abgeben? Die können mit ihrem Geld doch einfach Ideen kaufen.

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      5. Die Perspektive

        Steuern. Eine Verpflichtung.
        Drehen wir den Spieß mal um. Hat der Sozialismus jemals wem geholfen? Ging es den Armen in der DDR besser, hatte jeder genug zu essen? Und in der Sowjet Union? Wie glücklich waren die Menschen dort? Auch die Sozialisten haben viele Verbrechen begangen. Rumänien halt als Satelitenstaaat die deutschen Einwohner in des ehemaligen Österreich-Ungarn als Abgaben, als Sklaven, an Russland verschenkt wo sie elendig in den Arbeitdlagern verreckt sind und von ein paar Ratten und was sie gefunden haben leben mussten. Idt das besser?

        Die meisten Menschen brauchen eine Motivation um effizient zu arbeiten. Einen Vorteil, den sie sich erarbeiten. Güter oder Geld. Geld ist nichts weiter als ein abstraktes Gut, das jeder als Zahlungsmittel annimmt und somit den Hander (Semmeln kaufen, etc.) erleichtert. Man kann ja nicht einfach ei totes Huhn aus den Tresen legen.

        Und jener Vorteil, den man sich erarbeitet ist wieder Kapitalismus. Deswegen haben die sozialistischen Systeme nicht funktioniert. Es gibt einige Wenige, die auch ohne Ansporn hart gearbeitet haben, aber nicht viele.
        Der Mensch hat einfach ureingens einen gewissen Egoismus und eine gewisse Angst benachteiligt zu sein. Das scheint nuneinmal do zu sein. Und das kann man ausnutzen um Fortschtitt zu erzielen

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      6. Ich will keinen Sozialismus wie es ihn in dr Sowjetunion gab. Ich möchte einen demokraticen Sozialismus und das steht sogar im Parteiprogramm der SPD drin.

        Alle sozialen Errungenschaften wurden erkämpft. Die Mächtigen geben nicht freiwillig ihre Macht ab.

        Und es ist erschreckend,was du für ein Menschenbild hast. Wenn man nur unter Leistung gut arbeitet, dann müssten wir ja Prämien zahlen für alles mögliche. Der Arzt muss besser bezahlt werden,wenn er gut arbeitet. Aber woran machen wir eigentlich fest, dass es Müllmann gut arbeitet?

        https://uberlaufer.wordpress.com/2020/04/19/gefesselte-gerechtigkeit-und-winziges-wirtschaftswachstum/

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      7. Die Perspektive

        „Aber woran machen wir eigentlich fest, dass es Müllmann gut arbeitet?“
        Daran wie viele Mülltonnen er pro Stunde leert.
        “ Wenn man nur unter Leistung gut arbeitet, dann müssten wir ja Prämien zahlen für alles mögliche“

        Es scheint tatsächlich einer der Hauptgründe zu sein, warum die Wirtschaft im Sozialismus nicht funktioniert hat. Während man in der DDR mehrer Stunden für eine Wurst angestanden ist kannte man das Problem im Westen nicht mehr.
        Nein, wir müssten nicht auf alles Prämien zahlen, weil wir als Kunden einen inheitspreis pro Produkt zahlen.

        Was treibt einen Arbeiter an mehr zu Arbeiten? Eine Lohnerhöhung. Wieso gibt es Manager, die sich mit dem Stress kaputt machen? Weil es gut bezahlt ist.

        Es ist erschreckend das du denkst die Leute arbeiten engagiert auch wenn sie nichts davon haben.
        Der Mensch hat nunmal seine ureigenen Verhaltensweisen

        https://www.theeuropean.de/andreas-kern/10334-warum-der-sozialismus-nicht-funktioniert

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      8. Und du willstmir jetzt ernstahft sagen, dass die Menschen,die nur Mindestlon bekommen, nicht mehr wert sind? Dass eben diese Menschen es verdient haben arm zu bleiben und früher zu sterben?

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      9. Die Perspektive

        Es gab kein einziges Projekt oder Land in dem der Sozialismus wirklich funktioniert hat. Wieso sollte es also jetzt funktionieren?

        Was ist daran gerecht, wenn man das gleiche Geld kriegt, egal wie viel und hart man Arbeitet?
        Wünschen sich das dann nicht genau die Leute, die bei wenig Arbeit mehr verdienen wollen als sie es normal würden?
        Wenn du mehr verdienen würdest als in einem sozialistischen System – würdest du es dann immernoch wollen? Wahrscheinlich nicht. So ist das zumindest bei den Meisten so, deswegen gilt die FDP als Unternehmerpartei.
        Sozialismus will nur der , der ihn ausnutzt oder davon profitieren würde.
        Aber in einer Demokratie muss jeder mit dem System einverstanden sein, ob Reicht oder arm. Und es darf auch niemand zurückgelassen oder diskriminiert werden.

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  2. Die Perspektive

    „[…] welche Motivation soll ich denn haben, wenn ich aus der Unterschicht komme und nichts erben kann?“

    Die, das du auch etwas erwirtschaftest, das du dann deinen Nachkommen vererben kannst.

    „Wenn ich aus Existenzangst Berufen ergreifen muss, die ich eigentlich nicht will?“

    Keiner sollte um seine Existenz fürchten müssen und jeder sollte die gleichen Chancen haben das zu werden, was er werden will. Hier ist aber nicht eine exremistische Ideologie vergangener Zeiten gefragt, sondern eine golidarische und gemeinnützige Sozialpolitik. Gerade deswegen muss es Empfängern von Arbeitslosengeld und sonstiger Sozialhilfe erlaubt werden, das sie beliebige Umschulungen machen. Gerade wenn man z.B. an die ehemaligen Diesle-Ingenieure denkt. Das ist und bleibt aber immernoch eine Sozialpolitik, keine sozialistische Politik.

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  3. Die Perspektive

    Und du willstmir jetzt ernstahft sagen, dass die Menschen,die nur Mindestlon bekommen, nicht mehr wert sind? Dass eben diese Menschen es verdient haben arm zu bleiben und früher zu sterben?

    Nein. Denen muss es durch anheben des Mindestlohnes ermöglicht werden ein normales Leben zu führen.
    Und sie haben auch, wie jeder anderen, wenn er sich bemüht eine zusätzliche Belohnung verdient, eine Gehaltserhöhung. Das, was es im assozialen Sozialismus eben nicht gibt und was den großen Unterschied zur sozialen Marktwirtschaft macht.

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  4. Die Perspektive

    “ Es gibt genügend Umfragen und Experimente zum Grundeinkommen,die genau zeigen, dass die Menscen trotzdem arbeiten. Das Leistungsprinzip ist nur Propaganda.“

    Die Geschichte hat uns da das Gegenteil gelehrt.
    Umfragen hängen immer davon ab wen man fragt. Wenn du in Neukölln jederm einen Mercedes versprichst sagt keiner nein. Wenn dann aber jeder einen Mercedes hat ist jener nichts mehr wert, hat ja jeder. Wert bedingt sich durch Seltenheit. Dann will jeder einen Lamborghini.

    Wir reden hier auch von dem bedingungslosen Grundeinkommen, nicht von Sozialismus. Beim Bedingungslosen Grundeinkommen gibt es trotzdem die Möglichkeit sich zusätzlichhen Reichtum zu erarbeiten, im Sozialismus gibt es das nicht. Und gerade das macht ihn ungerecht.

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist nichts anderes als ein funktionierendes Sozialsystem, mit dem Unterschied, das es jedem, also auch Multimillionären etwas auszahlt.

    EDIT: Wenn jeder nur das Grundeinkommen bekommen würde, und keine Chance hätte mehr Reichtum zu besitzen und zu erarbeiten / erben, dann ist das für mich Sozialismus. Und dann wird es ungerecht.

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  5. Die Perspektive

    „Das beste Mittel um eine Revolution zu verhindern ist Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die Verbesserung der schlechten Zustände“ – Karl Freiherr von und zum Stein

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