Die Grenzfrage

Dank der Coronakrise müssen viele Länder nun ihre Grenzen Schließen. Doch wo waren die nochmal?

Diese Frage stellen sich auch die Schweiz und Italien. Jene Grenze verläuft an naturgegebenen Einheiten, wie dem Ende eines Gletschers. Das Problem. Dank dem Klima ist jener nicht mehr an seiner angestammten Stelle. Somit steht nun ein italienisches Restaurant zu 2/3 auf schweizer Boden – wie auch ein italienisches Grenzhäuschen. Nur jene sehen das natürlich ganz anders. Jene sehen die Grenze da, wo sie schon immer war. Nur wo war sie? Wenn man das nur wüsste? Die Landmarkierung des Gletscherendes ist ja nicht mehr da.

Aber auch an der griechisch-türkischen Grenze ist ein Streit entfacht. Die Türkei schickt Flüchtlingswellen nach Griechenland. Griechenland spült sie mit Wasserwerfern und Tränengas.

Auch Deutschland riegelt seine Grenzen ab – also abgesehen von Ernteshelfern, weil dazu ist sich dann die deutsche Gesellschaft zu fein. Auch Fridays-for-Future, die vor ein paar Monaten noch heuchlerisch für die Erhaltung der Erde geheult haben. „Man hat unsere Zukunft zerstört“. Armen alten und schwachen wir nun also der alte Diesel weggenommen, damit sie auch ja die schweren Wasserkästen in die Tram schleppen dürfen. Das ist ja noch ok. Aber das Chantal sich einen Fingernagel beim ernten von Lebensmitteln einreißt, bei der Aktion das Volk zu ernähren – das geht dann doch entschieden zu weit. Es ist ohne Frage wichtig, das Umweltsünden wie Plastikkontinente im Ozean oder Spazierfahrten für Chinakracher ein Ende finden, aber Selbstinszenierungen müssen endlich ein Ende finden – ob in den Umweltschutzbewegungen, der Pandemie oder noch folgenden Aufregungen.

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