Totes Ende: Szenarien nach Lockerung des Coronaschutzes

Eine Unterbrechung der Maßnahmen berge ein großes Risiko. „Eine spätere Wiederaufnahme der Maßnahmen wäre der Bevölkerung wahrscheinlich schwerer zu vermitteln als eine Fortführung heute“, mahnen die vier Hauptautoren im Verbund mit 15 weiteren Forschenden.

Nach der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Szenario eins: Die Kontaktbeschränkungen werden so gelockert, dass die Reproduktionszahl wieder auf Werte über 1 ansteigt. Dann werde das Gesundheitssystem „massiv überlastet“. Die Reproduktionszahl beschreibt, wie viele Menschen durch eine erkrankte Person durchschnittlich infiziert werden. In diesem Szenario steckt also ein Mensch mehr als einen weiteren an. Aktuell liegt die Rate laut dem Robert Koch-Institut bei 1,2 Ansteckungen pro Infiziertem.

Szenario zwei: Kontaktbeschränkungen und andere flankierende Maßnahmen werden so gewählt, dass die Reproduktionszahl im Bereich von 1 bleibt. Dann würden sich die Kontaktbeschränkungen wohl „über Jahre“ hinziehen.

Szenario drei: Die Kontaktbeschränkungen werden zunächst weitergeführt und durch flankierende Maßnahmen begleitet, so dass die Reproduktionszahl dauerhaft und deutlich unter 1 sinkt. Diese Verschärfung würde demnach einige Wochen dauern und durch eine deutlich ausgeweitete Test-Strategie ergänzt. Dieses dritte Szenario empfehlen auch die Wissenschaftler als Ziel.

Nach den vier Professoren Otmar Wiestler, Wolfgang Marquardt, Dirk Heinz und Michael Meyer-Hermann der Helmholtz-Gemeinschaft

Über Helmholz

Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. ist eine deutsche Organisation zur Förderung und Finanzierung von Forschung.

Sie ist ein Mitgliedsverbund aus 19 unabhängigen naturwissenschaftlich-technisch und biologisch-medizinisch ausgerichteten Forschungszentren mit zusammen mehr als 40.000 Beschäftigten. Davon sind rund 40 Prozent Wissenschaftler, rund 3.500 Doktoranden und rund 1.400 Auszubildende (Stand 2018[3])

Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren sind 19 deutsche Forschungszentren und weitere 11 eigene Institutionen / Hochschulen, die in Kooperation mit zahlreichen Universitäten geführt werden.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz-Gemeinschaft_Deutscher_Forschungszentren

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