Der Wirtschaftskollaps und die Pandemieexplosion?

Eine „Realdystopie“, ein Gedankenspiel

Datum: 30.03.2020 Ein Tag, wie er bald nicht mehr sein wird. Denn unsere Wirtschaft ist aktuell am kollabieren.

Die Ausgangsbeschränkung und die Angst der Anleger auf den Aktienmärken zeigt ihr Resultat. Die Wirtschaft erreicht einen Tiefpunkt. Die Ausgangsbeschränkung jedoch aufzuheben, bevor der Virus ein bekämpfbarer Feind ist, mit dem Ziel der Reanimation der Wirtschaft, wäre jedoch ein größerer Schaden als Nutzen. Nachdem die Ausgangsbeschränkungen und Home-Office auf ein Minimum heruntergefahren sind wird sich der Virus explosionartig verbreiten. Dies wird den Kollaps der Krankenhäuser bedeuten. Nun gibt es umso weniger arbeitsfähiges Personal und der Wirtschaft geht es umso schlechter, zumal medizinische Institutionen finanziell vom Staat mit enormen Summen unterstützt werden müssen, da die Krankenkassen pleite gehen. Jene geraten auf grund dessen in finanzielle Existenznot, da es zu wenig zahlungsfähige Versicherungsnehmer gibt. Der Staat muss enorme Summen von Geld drucken um sämtliche Subventionen finanzieren zu können. Pharmazeutische Unternehmen werden per Gesetz verpflichtet Medikamente im Kampf gegen CoVID-19 herzustellen, da der Import aus China nicht mehr ausreichend sichergestellt werden kann. Zusätzlich sind sämtliche Institutionen völlig überlastet, da jeder und jedes Haustier auf das Virus getestet wird. Das Geld wird weniger Wert und die Bevölkerungen Länder verbittern den Nachbarn gegenüber. Italien fühlt sich von den Nachbarländern und Partnern der EU im Stich gelassen, die Deutschen bekommen eine Wut auf Russland, weil Ihre Testmethoden viel fortschrittlicher sind und auf die Asiatischen Länder, weil sie auf eine Pandemie besser vorbereitet waren. Das Saatssystem bricht zusammen.

Die USA versuchen die Situation als Vorteil auszuspielen. Sie verzichten auf Ausgangssperren und schotten sich stattdessen nach außen ab. Durch die komplette Isolation werden Importgüter vermehrt im Inland produziert, was im Niedriglohnsektor, wo immernoch eine relativ große Arbeitslosigkeit herrscht – obwohl jene inzwischen seit der Legislaturperiode Trumps auf einem historisch niedrigen Level ist.

Russland profitiert auch von den Zeiten, da sie dank der schmelze des Permafrostbodens in Sibirien aufgrund des Klimawandels auf zahlreiche neue Öl- und Gasquellen gestoßen sind. Da das Land im Südwesten eine hervorragende Lage für gigantische Felder zum Nahrungsanbau verfügen, werden sie sich autark ernähren können, während aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte in Deutschland – und dem sich doch stark in Grenzen haltenden Engagement der heuchlerischen Fidays for Future Rasselbande in Grenzen hält, wenn es darum geht, auch selber aktiv etwas zu machen – abgesehen von Schule schwänden und protestieren – denn jene sind doch nicht so engagiert, ihre Welt zu retten, indem sie als Erntehelfer aushelfen, da aufgrund des Einreisestopps jene nicht mehr ins Land kommen. Somit müssen Nahrungsmittel ebenfalls importiert werden. Flächen dafür bieten nur die dünn besiedelten Nachbarländer wie Frankreich, Spanien, Polen, Tschechei, die baltischen Länder und – Russland, Finnland, Schweden, Weißrussland. Russland wird seine Verbündeten im Mittelmeerraum wie die Türkei und Syrien mit Nahrung subventionieern wollen – im Austauch mit Macht. Auch China wird ein großer Abnehmer für Russland sein, da es in China eine enorm große Bevölkerungsdichte gibt. Große Gebiete dort sind Gebirge, das unbewohnt / unbewohnbar ist, somit bleibt wenig Platz für die Nahrungsproduktion. Bereits jetzt importiert China Fleischwaren aus Deutschland.

Arabische Länder haben Angst, das die Vorräte bald ausgehen, versuchen bereits jetzt durch geringere Föderung die Ölpreise künstlich hoch zu halten. Wenn sie aber nicht mithalten, wird ihnen Russland große Geschäfte abnehmen. Gerade in Kriesenzeiten ist es wichtig einen verlässlichen Handelspartner zu haben, deswegen werden dann auch die wenigsten Länder eine Kehrtwende dem Nahosten zu Gunste machen werden. Bereits jetzt ist Russland der wichtigste Gasexporteur.

Die großen Gewinner werden somit USA / Canada, wenn Trumps Plan aufgeht, und Russland werden. China aucht? Eine gute Frage. Es scheint aber so, das sie sehr gut auf eine Pandemie vorbereitet sind und sie ihnen deswegen nicht so viel ausmacht.

Die große Frage ist die Zukunft Großbritanniens. Dank dem Brexit haben sie bereits Vorbereitungen getrofen eine Weile ohne Import auszukommen, da die Handelspartner wegfallen. Einige wohl auch langfristig, weswegen Ihre Lage wohl stabiler sein könnte, als man vermutet. Nun wird sich zeigen, wie gelungen die Vorbereitungen sind und wie langfristig jene einsetzbar sind. Auch Britanien verfügt über einene Ölquellen, jene könnten den europäischen Markt decken.

In einer Krise sind nur ein paar wenige Güter von Bedeutug. Ein sicheres Dach über dem Kopf, Öl und Gas für die Mobilität und zum Heizen, für Stomgeneratoren die mit Diesel betrieben werden, und Nahrung, die bei einem entsprechend großen Grundbesitz zur Not auch im eigenen Garten gezüchtet werden kann. Dies dauert zwar sehr lange und reicht auch nur dazu, gerade so nicht zu verhungern – aber besser als garnichts. Wenn auch nur als Zusatz, kann es auf keinen Fall schaden.

Da Russland bereits Deutschland und China mit Gas und mit Brunei zusammen China mit Öl versorgt, wird Großbritannien ein gutes Geschäft damit machen können, Europa mit Treibstoff zu versorgen. Aral und BP sind in Deutschland und Österreich sehr große Tankstellennetze, die in britischem Besitz sind. Auch Ägypten wird so seinen Profit ziehen können, da Agip sein Öl dort fördert und relativ neue Quellen gefunden hat. Auch der Fischfang und die Milchproduktion in Wales und Schottland wirkt stabilisierend auf die wirtschaftliche Lage in Großbritannien.

Wie sämltiche andere Länder, die große freie als Agrarflächen nutzbare Gebiete haben, werden sie was die Versorgung betrifft im Vorteil sein.

Das einzige, was die Wirtschaft in Europa stützen kann, und vor allem in Deutschland essentiell ist, ist ein gravierend schneller Netzausbau, da gerade Deutschland viel geistige Arbeit leistet, z.B. Ingenieursbranche, die den Arbeitgeber erreichen muss und die ihre digitalen Hilfsmittel und jene wiederum insgesamt eine große Bandbreite brauchen. Bereits jetzt beschränken Netflix und Microsoft Office die Banbreite durch Einschränkung der zu Verfügung stehenden Optionen. Eine stabile, gut ausgebaute digitale Infrastruktur ist essentiell in dieser Zeit. Hier ist der asiatische Raum uns meilenweit Voraus.

Aus diesen ganzen Gründen bleibt somit Deutschland nichts übrig als Geld zu drucken. Das Problem: Man wird auf die gleiche Weise ausgenutzt, auf die man früher andere EU-Partner ausgenutzt hat. Früher wurden andere Länder mit Exportgütern geflutet, worauf hin die eigene Produktion stagniert hat, weniger eigene Produkte auf dem Markt waren und wiederum mehr importitert werden musste. Durch die Stagnation der eigenen Produktion mussten Angestellte entlassen werden, hatten kein Einkommen, mussten aber für die Importgüter zahlen,obwohl sie kein Geld hatten. Ergo: Die Staaten mussten verstärkt auf eine Erhöhung der gedruckten Geldmenge einfluss nehmen. Die Inflation steigt. Dies passiert nun auch hier, da wir nicht mehr, aufgrund der mangelhaften digitalen Infrastruktur mit arbeit entgegenwirken können. Zwar ist der Effekt nur auf die Dauer der Ausgangsbeschränkungen begrenzt, aber er hat weitreichende Folgen, da brankrott gegangene Firmen nicht mehr reanimiert werden können, da bereits Firma aus anderen Ländern die Marktlücke geschlossen haben und sicher in ihrem Sattel sitzen.


Nachtag 30.03.2020 12°° Uhr | Die Bayerische Staatsregierung hat in einer Ansprache an die Bevölkerung die Verlängerung der Maßnahmen angekündigt, da auch nach der Einschätzung der Virologen und Epidemologen davon ausgeht, das ein verfrühtes Ende der Maßnahmen großen schaden anrichten würde. (Nach Minsterpräsident Dr. Markus Söder) Die Wirtschaft in Bayerm soll nach Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger stabil sein und die Versorgung gesichert. Dafür soll unter Anderem durch Gesprächen mit Unternehmen und einer teilweisen Produktionsumstellung jener gesorgt worden sein. Es würde an einer Möglichkeit überlegt, unnötig zeitraubende bürokratische Maßnahmen aus Brüssel und Berlin außer Kraft zu setzen, um getroffene Unternehmen mit Subventionen und Reanimationsmaßnahmen am Leben zu halten. In anderen Staaten Deutschlands sieht das jedoch anders aus. Jens Spahn will allgemwin für ganz Deutschland jedem Krankenhaus für jedes zusätzliche Intensivbett 50.000€ zukommen lassen – ein Bett kostet allerding 85.000 Euro. Das Budget wird so nur teilweise entlastet.

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