Tuning, Street Racing und Posen

Die Perspektive UNDERCOVER – Über die Szenen des Tuning und Street-Racing und was beide grundsätzlich von einander unterscheidet.


Ein Beitrag von DIE PERSPEKTIVE. Es wird versucht die Szenen auf Basis von Quellenarbeit möchlichst real zu präsentieren. Wenn Sie darin doch Diskrepanzen zur Realität sehen sollten, würden wir uns über einen Austausch mit Ihnen freuen.

Straßenrennen stellen grundsätzlich eine sehr große Gefahr für den Straßenverkehr da. Diese soll nicht verharmlost werden. Falls Sie auch einmal ein Rennen fahren wollen, tuen Sie dies bitte auf einer sicheren, abgesperrten Strecke.


Street-Racing

Der Youtube-Kanal „Critical“ stellt regelmäßig in Stockholm aufgenommene Straßenrennen ins Internet. Mit einem Rennen, bei dem das Auto als schwedisches Taxi verkleidet war, war(en) Er / Sie bereits im Fernsehen zu sehen, in den Breaking News. In seinem gestern, den 18.03.2020, veröffentlichtem Video kündigte der Sender „neue Regeln“ an.

CRITICAL – The crazy Taxi Driver is back““ – Skurken in a VW Passat r36

Solche hollywood-reifen actiongeladene Rennen stellt man sich grundsätzlich unter dem Begriff Straßenrennen vor. Mit über Hundert Stundenkilometer durch die Zone 30, vollbremsung, drift um die Kurve, um Traktion ringen und Vollgas. Dies ist natürlich höchst gefährlich, da die Straße nicht abgesperrt ist und gerade in der Stadt immer irgendwo jemand über die Straße laufen können will, der hinter einer Häuserecke in der Dunkelheit versteckt war und das Auto vielleich nicht bemerkt, weil er taub und / oder blind – oder einfach abgelenkt (Handy?) ist.

Aber Straßenrennen gibt es auch in einer anderen Form. So werden auch Rennen auf der deutschen Autobahn gefahren. In Bereichen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung nehmen beide Kontrahenten jeweils eine Spur, halten eine vorher abgemachte Geschwindigkeit, oft 100 km/h, und geben ab einem bestimmten Verkehrsschild vollgas. Oft wird auch ein aktustisches Signal verwendet, nach den Berliner Regeln ein kurzes 3-maliges Hupen als Startzeichen.

  1. Auf die Plätze – beide auf genau selbe „Höhe“ – Beide Fahrer Achten darauf, das keiner weiter vorne ist als der Andere.
  2. Fertig – Richtigen Gang wählen. Autos mit Saugmotoren (Kein Kompressor oder Turbolader) brauchen zum Beispeil höhere Drehzahl um Leistung zu entwickeln
  3. Los

Auch wird jenes Prinzip in sogenanntes Ampelsprints, von Ampel zu Ampel abgeändert angewendet.

In Amerika werden dafür auch von Privatleuten die Hotspots zeitweise blockwiert. Dabei wird der verkehr bis zum Stillstand verlangsamt, damit die Kontrahenten freie Bahn haben. Auch gerade innerorts, wo die Wahrscheinlichkeit einer Polizeikontrolle geringer scheint. Dennoch bleibt die Gefahr von Personen, die auf die Straße laufen, gleich groß, auch wenn es nur sog. „Drag-Races“ sind, also Rennen bei denen es um die Beschleunigung auf eine bestimme Strecke (Viertel Meile, halbe Meile, Meile) geht und nicht um Corsa-Fahrten (Fahren auf einer herausfordernden Rennstrecke mit diversen weiten und engen Kurven, etc.)

Bei manchen Autos ist dabei fast nicht mehr zu erkennen, was es einamal für ein Serienauto war.

Dennoch gibt es auch einen Starken Unterschied zum Tuing

Tuning

BAYERISCHER RUNDFUNK – KONTROVERS
Der urspüngliche Spirit von Tuning ist aus einem alten, lahmen Auto ein ganz individuelles Monster und Kunstwerk zu erschaffen

Tuning ist die Leidenschaft sein Auto in ein Kunstwerk zu verwandeln. Es soll möglichst einigartig sein (Optiktuning) und / oder möglichst Schnell auf Rennstrecken sein (Performance – Tunig)

Aber Tuning muss nicht besonders in eine auf Hochglanz polierte Richtung gehen. Beim so genannten Rat-Tuning (Ratten-Tuning) wird ein auto möglicht naturalisert. Es soll möglichst verrostet aussehen. Dabei wird eine schicht Rostschutz aufgetragen und darüber eine schickt künstlich erzeugtem Flugrost aufgetragen, so ist ein Auto vollständig oberflächlcih verrostet, ohne das es wirklich rostet. Quasi eine Art „Punk“ der Tuning-Szene.

Dies scheint natüzlich Legal, da ja keine lebensgefährlichen Aktionen im Straßenverkehr unternommen werde, dennoch gibt es auch einen Konftikt zwischen Tunern und der Polizei.

Einerseits natüirlich, weil Tuner mit Racern verwechselnt werden, andererseits aber auch auf Grund von Büroktratie.

Ein Meer von Gutachten

So muss für jedes verbaute KFZ-Teil eine Zulassung vorliegen. Diverse Teile, die an eine Vielzahl von Autos passen sind allgemein zugelassen und nicht eintragungspflichtig in den Fahrzeugschein und benötigen kein eigenes TÜV-Gutachten der Kompatiblität zu dem eigenen Fahrzeug. Sie verfügen über eine E-Nummer.

Andere wiederum benötigen ein TÜV-Gutachten und müssen eingetragen werden. So sind z.B. Felgen, Turbolader, Federn, etc. beim TÜV vorzustellen und die Kompatiblität zum eigenen Fahrzeug zu testen. Manche Hersteller lassen zwar für diverse Fahrzeuge Exempelgutachten erstellen, die der Kunde dann vorzeigen kann – allerding bei weitem nicht für alle Fahrzeuge, da solche Gutachten sehr teuer sind und auch in den dreistelligen Bereich gehen können. Zudem muss der TÜV dennoch Prüfen, ob die Kombination diverser Teile eintragungsfähig ist. So ein TÜV-Gutachten kostet auch viel Geld, warum Hobby-Tuner, die ihr Auto auch im Alltag benötigen, oft Teile nicht vorschnell eintragen, sondern erst warten, bis sie ein gewisses Modifikationsziel erreicht haben. Da sie Ihr Auto aber auch im Alltag benötigen sind sie so auch ohne Eintragung der Teile unterwegs.

Sound und Straight-Pipeing

Andere wiederum ergreigen bewusst oder unbewusst Tunging-maßnahmen, die nicht legal sind, wie zum Beispiel das Entfernen von Endschalldämpfern oder Katalisatoren zum Sound- und Leistunggewinn. Bei diser Bauerntuning-Maßnahme wird zum Beispiel der Katalisator durch ein gerades Rohr ersetzt, das eingeschweißt wird. Dies wird auch „Straight-Pipeing“ genannt (auf Deutsch: „Gerade-Rohren“). So kommen Sie auf Dezibelwerte, die vielleicht für andere Autos oder Motorräder mit Sportauspuff zugelassen sind, aber für das eigene nicht. Es gibt nämlich verschiedene zugelassene Dezibelwerte für verschiedene Fahrzeuge, das heißt diverse Fahrzeuge dürfen lauter sein als andere.

Tyre-Stretching

Solche Maßnahmen können aber auch, wenn sie umprofessionell durchgeführt werden eine große Gefahr für des Straßenverkehr darstellen, zum Beispiel wenn die schönen großen Räder beim Einschlagen des Lenkrades doch im Radkasten schleifen. So kann bei hohen Geschwindigkeiten während der Fahrt ein Reifen platzen, was katastrophale Folgen hat. Auch besteht bei einem zu starken Tyre-Stretching (Reifen dehnen) die Gefahr, das der Reifen aus seiner Verankerung fliegt, wenn der Druck im Reifen zu tief sein sollte. Reifen sind so aufgebaut, das sie in der Mitte aus einem Gewebe bestehen, das mit Gummi ummantelt ist. An den Kanten sind starke Stahldrähle verbaut, die mit druck beim Aufziehen hinter einer Wulzt in der Felge verankert werden. Wenn der Reifen gedehnt ist wird der Reif gegen die Wulzt nach innen gezogen. Wenn der Druck im Reifen nachgibt kann der Reif über die Wulzt gezogen werden, was den Reifen von der Felge „auszieht“.

Poser

Zusätzlich zu den Tunern und Rasern gibt es noch die Poser.

Sie sind häufig an Autotreffen zu finden und präsentieren sich gerne mit ihrem ganzen Stolz – ihr Traumauto. Gerade im Sommer kann man sie in der Stadt sehen, wie sie möglichst viele Blicke auf sich ziehen und es genießen im Mittelpunkt zu stehen. Gerne lassen sie dabei auch mal den Motor aufheulen.

„Durch das Aufheulen des V8 des geleasten Mercedes zeigt das Männchen als Balzverhalten seine Paarungsbereitschaft“

Ein ironisch zu verstehendes Zitat anonymer Quelle.

So kann man das Ganze natülich auch sehen.

Der Unterschied zwischen Rasern, Tunern und Posern

Letzt endlich vermischen sich zwar der Poser und Tuner ein Wenig, da ja auch der Tuner mal seinen Stolz zeigen will. Und auch wollen viele Tuner mal ihren Solz auf der Rennstrecke ausfahren. So tunen auch Raser ihre Autos um schneller zu sein. Und Poser tunen teilweise Ihre Autos um sie besonders auffällig zu machen. Auch geben manche Poser mal ein klein Wenig mehr Gas um aufzufallen.

Dennoch bleiben im Grunde die Grenzen zwischen Rasern, Tunern und Posern leicht erkenntlich, sofern man sie denn kennt.

Ein Raser will nicht zu viel Geld für die Optik seines Autos ausgeben, die ist ihm egal. Er will schnell fahren, und dabei kann schonmal was passieren. Deswegen muss es möglichst günstig zu reparieren sein. Spezielle seltene, vielleicht sogar auf Sonderproduktion hergestellte Teile sind dazu viel zu teuer. Ihn Interessiert das Adrinalin in den Adern udn die Freiheit durch das Fahren.

Ein Tuner will ein möglichst schönes und einzigartiges Auto. Es soll ein Kunstwerk sein, aber auch was hermachen. In seinem Werk steckt viel Schweiß, Blut, Geld und es hat ihn auch ein gewisses Maß an Verzweiflung bei manchen Problemen gekostet. Er ist stolz auf sein Kunstwerk und will es auf keinen Fall riskieren.

Der Poser steht gerne im Mittelpunkt. Er liebt es von alles angesehen zu werden und jedem zu zeigen, wie gut es ihm geht. „I made it!“ ist sein Motto, und er genießt es, was er sich errungen hat.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s