Coronavirus – Was uns erwartet

Das Coronavirus ist omnipräsent. Sogar in der Musik dank Robber DJs Song „Corona Virus“, das heute erschienen ist. Doch was ist wissenswert darüber? Eine Collage.

  1. Ansteckungsgefahr
  2. Quoten
  3. Quoten – im Vergleich zu anderen Viren
  4. Präventionsmaßnahmen
  5. Was unsere Bevölkerung benötigt
  6. Wie weit es sich ausbreiten wird
  7. Risikogruppen

Ansteckungsgefahr

Das Coronavirus wird gewöhlnich über Tröpfchen übertragen. Also von Person zu Person durch Husten, Niesen oder Händeschütteln. Die Bakterien können durch den Vorgang des Niesens Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h errereichen und auch dementsprechend weit fliegen. Deswegen ist ein sehr großer Abstand zu beachten. Bei Kontakt mit Bakterien sollte vor indirekte und direkte Berührung, Nähe oder Kontakt der Schleimhäute das entsprechende Körperteil desinfiziert werden. Ein zu häufiges Desinfektieren durch integration des Vorganges als regelmäßigen Routinebestandteil ohne geplanten Kontakt der Schleimhäute ist jedoch nicht zu empfehlen, da jedes Mal beim auftragen von Desinfektionsmittel nicht nur die Bakterien und Viren, sondern auch die Körpereigene Bakterien- und Säureschutzschicht zerstört wird, wordurch man anfällig für Infektionen wird.

Aber auch eine indirekte Übertragung ist möglich. So können COVID-19 Viren bis zu 72 Stunden auf Stahl und Kunststoff überleben.

Quoten

Quelle: Johns Hopkins Universität CSSE
Quelle: Johns Hopkins Universität CSSE
Quelle: Johns Hopkins Universität CSSE

Corona im Vergleich zu ausgewählten anderen Viren von 1967 bis 2020

Virus (Jahr der Entdeckung)Bestätigte FälleTodesfälleBetroffene Länder
Magdeburg (1967)46637311
Ebola (1976)33.57713.5629
Hendra (1994)741
H5N1 („Vogelgrippe“; 1997)86145518
Nipah (1998)5133982
SARS (Aus der Gruppe der Coronaviren; 2002)8.09677429
H1N1 („Schweinegrippe“; 2009)762.630.000284.500214
Mers (2012)2.49485828
H7N9 (Vogelgrippe; 2013)1.5686163
SERS-VoV-2 („Coronavirus COV-19“; 2019)132.5674.947116
Details: Weltweit; CDC; United Nations; WHO; Johns Hopkings University; Thomson Reuthers; Erhebung von 1967 bis 2020; Quelle: Statista, Zugriff vom 13.03.2020

Präventionsmaßnahmen

Es wurde bis zu den Osterferien sämtliche bayerische Schulen von der Staatsregierung geschlossen.

Liesse man der Krankheit freien Lauf, nähme die Zahl der Infizierten exponentiell zu. Die Zahl der Angesteckten verdoppelte sich also in fixen Zeitabständen. Was das bedeutet, zeigt ein kleines Rechenbeispiel. Beträgt die Verdoppelungszeit eine Woche und hat man anfangs 1000 Infizierte, so wären es acht Wochen später bereits 256 000 (28=256).

NEUE ZÜRICHER ZEITUNG – Präventive Massnahmen können die Corona-Epidemie eindämmen – wenn sie weit genug gehen

Was unsere Bevölkerung benötigt

Der Virus muss jetzt in eine Generalisolation erst einmal auskuriert werden.

In Wuhan, dem Herd der Covid-19-Epidemie, scheint sich das rigorose Vorgehen der Behörden bezahlt gemacht zu haben. Nachdem die Zahl der Infizierten im Januar explodiert war, schottete die Regierung die Metropole komplett ab. Zehn Millionen Menschen konnten sich nicht mehr frei bewegen und in andere Landesteile reisen. Auch innerhalb der Stadt wurden Massnahmen ergriffen, um die Bevölkerung auf Distanz zu halten und Neuansteckungen zu vermeiden. In einer kürzlich erschienenen Studie haben Forscher der Huazhong University of Science and Technology in Wuhan untersucht, wie wirksam diese Massnahmen waren. Sie kommen zum Schluss, dass die effektive Basisreproduktionszahl erheblich gesenkt werden konnte – von 3,86 in der ersten Januarwoche auf 0,32 Mitte Februar. Die Autoren schätzen, dass durch die Interventionen fast 95 Prozent der Ansteckungen verhindert werden konnten.

NEUE ZÜRICHER ZEITUNG – Präventive Massnahmen können die Corona-Epidemie eindämmen – wenn sie weit genug gehen

Nun rächt sich die Globalisierung, durch die das Coronavirus hier her kommen konnte, sowie vor allem der Ärztenotstand. Statt Ärzte ohne Grenzen heißt es nun Ärzte an ihren Grenzen. Anstatt billiges Arztpersonal aus dem Ausland zu engagieren, das auch bereit ist unter sehr großer Auslastung ihren Job zu ertragen, hätte man durch bessere Bezahlung mehr Personal in dem medizinischen Bereich ausbilden sollen. Am Rande bemerkt: Etwas, das die Bayernpartei schon vor Jahren gefordert hat.

Auch rächt sich im Blickpunkt Globalisierung ebenfalls, das der Großteil aller Medikamente in China produziert wird. Wenn also die Produktion Chinas flachfällt sind wir alle davon schutzlos betroffen, denn die Lagerbestände halten nicht ewig.

Wie weit wird es sich ausbreiten

Inzwischen gibt es eine automatische Modellhochrechnung, die errechnet wann der Höhepunkt der Epedemie zu erwarten ist.

Hochrechnungdaten für Deutschland

Quelle: Neherlab
Quelle: Neherlab

Risikogruppen

Zu beachten sind die Risikogruppen: Geschwächte Personen, also unter Anderem Junge Personen (Babys, Kinder) und Rentner. Kontakt zu ihnen von Außerhalb sollte vermieden werden. Todesfälle sind, falls sie eintreten, bis jetzt fast nur in Risikogruppen zu erwarten.

Ein Gedanke zu “Coronavirus – Was uns erwartet

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