Präsident Donald Trump – Retter der Nation oder Trampeltier?

In oben verlinktem Artikel wurde sich bereits in der NEUEN ZÜRICHER ZEITUNG ausfühlich mit dem Thema beschäftigt, was Trump alles geleistet hat, was nicht und ob er im nächten Wahlgang womöglich eine weitere Präsidentschaftszeit bestreiten wird.

Hier soll im Folgenden nur noch etwas weiteres angemerkt werden.

Donalt Trump ist einer der wohl umstrittensten Präsidenten der Vereinten Staaten von Amerika. Von den einen geliebt, von den anderen gehasst. Werfen wir mal einen Blick auf seine Politik.

Zunächst einmal hatte Trump eine sehr einschlagende Taktik bei seiner ersten Präsidentschaftskandidatur. Aufgrund des Projektes Globalisierung seines Vorgängers Barack Obama gab es eine enorme wirtschaftliche Umstrukutierung in dem Land. Einfache Fertigungen und Produktionen wurden zunehmst nach China verlagert – zu gunsten deren Wirtschaft, aber auch zu ungunsten der amerikanischen Wirtschaft, da nun immer mehr Proleten arbeitslos waren und sich zahlreiche kleine Unternehmen nicht mehr halten konnten, wodurch die Demokraten bei der unteren Bevölkerungsschicht eine Menge an anhängern verschenkt hat.

Trump griff dieses Problem in seiner „America first“ politik auf. Auch scheint er sich sehr auf die Vielzahl an Anhängern der unteren Bevölkerungsschicht zu halten. In seinen Reden verwendet er so eine sehr einfache Sprache und auch nicht besonders Niveauvolle Inhalte, damit sie auch jeder seiner Zielgruppe versteht. Das ist ein sehr bedeutende strategischer Schachzug um nicht auf Ablehnung in der Schicht zu treffen, im Sinne eines „Schaut her, ich bin besser als Ihr“, sondern als einer der amerikanischen „Superhelden“, die es vom „Tellerwäscher zum Milliadär“ geschafft haben – „Und das könnt Ihr auch und ich will Euch dabei helfen“ – auch wenn er am Anfang nicht Tellerwäscher war. Was eher wie eine schlechte CFD-Trading Werbung wirkt „Ich mache dich in 30 Minuten zum Millionär … sieh dir meinen tollen Porsche Cayman S an“ trifft bei einer sehr hohen Arbeitslosigkeit in Zeiten von Rustbelt&Co. in das „Bulls Eye“. Auch bei diesem Wahlkampf nutze er die Gunst der Chance um die Demokraten als Sozialisten zu inszenieren – die Staatsfeinde der Liberalen Gesellschaft – womit er den Bullen das rote Tuch der Demokraten vor die Augen hält.

Nachrichtenbeitrag im Dossier „Headline News“ des Senders Russia Today

Auch die Demokraten nutzen gerne die Karte, Trump als rechtsradikalen, ausländerfeindlichen Idioten zu präsentieren und ziehen auch alle Stricke und nutzen alle ihnen durch Beziehungen noch verfügbaren Kanäle, um dies auch so häufig und verbreitet wie möglich zu propagandieren.

Wohl aus Angst, das die Bevölkerung bemerkt, das die Globalisierung im eigenen Land Arbeitslosigkeit und im Ausland Versklavung gebracht hat und tatsächlich nur wenige Industrielle, auf lange Sicht meistens ausländischer Herkunft, davon profitieren.

Andererseits hat Trump dafür bis zu seiner Ernennung noch keine politische Erfahrung gesammelt gehabt, weswegen ihm eine Vielzahl an diplomatischen Faux Pas unterlaufen sind. Dafür konnte er aber mit der Glanzleistung der Entspannung der Lage mit Nordkorea groß auftrumpfen, was er auch bei jeder ihm verfügbaren Chance nutzte. Diese Entspannung was zuvor namenhaften UN-Diplomaten nicht gelungen. So ist Trump auch offiziell der Erste Präsident der Vereinigten Staaten der je Nordkoreanischen Boden in diplomatischer Absicht betreten durfte.

Eine Möglichkeit für seinen überraschenden Erfolg ist sein Können als Geschäftsmann. Kim-jong-un schien nämlich von seinen engen Parteifunktionären ein Wenig in die Breduille gekommen zu sein, als er sich zu seinem Geburtstag die Aufführung eines Mickey Mouse Musicals wünschte. Gerade vor dem Hintergrund, das er in der Schweiz aufgewachen ist, schien es so als wolle er sich dem Freind Koreas ein wenig zu sehr annähern, weswegen sein Rüsten gegen die USA seine Macht sehr gestützt hat, da nun die Generäle und Stabschefs es waren, die Angst vor einem Krieg mit den USA haben mussten und wohl Versönung gewollt haben. Trump schien dies wohl erkennen und zu seinen Gunsten nutzen zu können, da Kim-jong-un eine prekäre Lage schaffen musste und Trump dann als glorreicher Diplomat auf die Bühne treten konnte. Eine win-win Situation, da wohl keiner von beiden je wirklich einen Krieg wollte, zumal die Wirtschaft Nordkoreas laut Aussagen von Flüchtlngen und Sonderdokumentationen inzwischen einen Aufschwung erlegt haben soll, teilweise auch durch Gelder aus der EU.

Bleibt nur noch die Frage seiner Migrationspolitik. Klar ist hier eine Ausweisung von armen Menschen für die Individuen nicht besonders sozial, allerdings ist die Ausbeutung von illegalen Einwanderern durch die Unternehmen vor Ort mittels unwürdiger Löhne und Arbeitsbedingungen noch viel asozialer. Beschweren oder Rechte können sie als illegale Migranten nämlich nicht gelten machen und müssen sich so aus wirtschaftlicher Not ihren Unterdrückern fügen. Das größte Problem ist hier aber das große und Ganze, denn je mehr arbeitsfähige Personen auswandern desto mehr wird die Wirtschaft in Mexico geschwächt und desto mehr Menschen müssen fliehen. Eine großflächige Ausweisung der Personen dürfte also mit einem wirtschaftlichen Aufschwung Mexicos verbunden sein.

Natürlich hat auch der Bau der Mauer viel Geld gekostet, und die Mexikaner haben auch nur „mäßiges“ Interesse daran die Kosten zu übernehmen, aber wenn man die Frage anders herum stellt: „Was nutzt eine Grenze, die nicht gesichert ist“ Ist eine ungesicherte Grenze nicht mit keiner Grenze gleich zu setzen? Und sofern in zwei verschiedenen Ländern verschiedene Regelungen und Gesetze herrschen braucht man auch Grenzen, die die beiden Räume von einander Trennen, weil sonst eines von beiden Ländern immer wirtschaftlich aufgrund schlechtereer Bedingungen ausgenutzt wird. So stellt sich die Frage, ob die Mauer nicht doch eher eine Hilfe für Mexico ist, als eine Diskriminierung der Unterdrückten

Ein Gedanke zu “Präsident Donald Trump – Retter der Nation oder Trampeltier?

  1. Pingback: Ist Trump rassistisch? – Die Perspektive

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s