Der Krieg der Geschlechter

EIN BEITRAG ANLÄSSLICH DES WELTFRAUENTAGES

Vor vielen Jahrzahnten wurde der Weltfrauentag im Kampf um die Gleichberechtigung der Frau ins Leben gerufen. Heute ist die differenzierte Behandlung des Themas jedoch genau so wichtig geworden, wie damals.

Feminismus

Der FEMINISMUS stand damals – und das tut er für viele Heute immer noch – für die Gleichberechtigung der Frau neben den Männern. Eine Denkhaltung der Gleichberechtigung, die sich glücklicher Weise durchsetzen konnte.

Jedoch birgt die Bewegung heute auch eine große Gefahr in sich. Feminismus heißt nämlcih nicht automatisch Gleichberechtigung – Feminimus ist eine Bewegung die für die Rechte der Frau kämpft, also dafür das Frauen mehr Rechte bekommen. In einer Zeit, wo Frauen allerdings bereits gleichberechtigt sind ist eine weitere Subventionierung des Geschlechts durch mehr Rechte nur soweit zu Unterstützen, wie es nicht den Wendepunkt erreicht und die Frau mehr Rechte hat als der Mann und mehr Rechte als ihr eigentlich zustehen, wie Beispielsweise das Recht der Entscheidung über Leben und Tod des eigenen ungeborenen Kindes.

Abtreibung

Denn jeder Menscht hat aus ethischer Sicht ein Recht auf Leben und das Recht sich selber für oder gegen das Leben zu entscheiden, was auch das Bundesverfassungsgericht Deutschlands mit einer Entscheidung der Legalisierung von Sterbehilfe erneut bekräftigt hat. Das Problem hierbei ist allerdings, das das Baby noch nicht entscheiden kann, ob es leben will oder nicht, das kann es erst ab einem gewissen Alter.

Abtreibung hat so auch herzlich wenig mit dem Recht auf die Bestimmung über den eigenen Körper zu tun, da es nicht der eigene Körper ist, sondern der Körper des Kindes. Und eine bewusst zu frühe Geburt oder eine Abtrennung der Nährstoffversorgung ist keine freie Entfaltung der Persönlichkeit oder freie Verfügung über den eigenen Körper, sondern unterlassene Hilfeleitung in einer Abhängigkeitssituation wie jeder anderer.

Zumal es Institutionen gibt, wo man die Kinder nach der Geburt abgeben kann, wenn man sie nicht will, kann auch nicht mit einer Beeinflussung des eigenen Lebens durch den Säugling argumentieren. Natülrich kann man sagen, man will den Kind so ein Leben nicht antuen, aber das ist dann wiederum nicht die Entscheidung der Eltern, sondern die des Kindes. Lediglich das Thema Gnadentod bei äußerst schmerzvollen Erkrankungen ohne jegliche eventuelle Möglcihkeit der Heilung steht auf einem anderen Blatt.

So sollte man sich auch stets bewusst sein, das Abtreibung eigentlich nie legalisiert wurde, sondern nur unter diversen Voraussetzungen für straffrei erklärt wurde.

§218 Schwangerschaftsabbruch

(1) 1Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 2Handlungen, deren Wirkung vor Abschluß der Einnistung des befruchteten Eies in der Gebärmutter eintritt, gelten nicht als Schwangerschaftsabbruch im Sinne dieses Gesetzes.

(2) 1In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. gegen den Willen der Schwangerschaft handelt oder

2. leichtfertig die Gefahr des Todes oder einer schweren

Gesundheitsschädigung der Schwangeren verursacht

(3) Begeht die Schwangere die Tat, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

(4) 1Der Versuch ist strafbar. 2Die Schwangere wird nicht wegen Versuchs bestraft.

§ 218 StGB (https://dejure.org/gesetze/StGB/218.html#Abs1:S1)

§ 218 A Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs

(1) Der Tatbestand des § 218 ist nicht verwirklicht, wenn

1. die Schwangere den Schwangerschaftsabbruch verlangt und dem Arzt durch eine Bescheinigung nach § 219 Abs. 2 Satz 2 nachgewiesen hat, daß sie sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff hat beraten lassen,

2. der Schwangerschaftsabbruch von einem Arzt vorgenommen wird und

3. seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.

(2) Der mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommene Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig, wenn der Abbruch der Schwangerschaft unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse der Schwangeren nach ärztlicher Erkenntnis angezeigt ist, um eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren abzuwenden, und die Gefahr nicht auf eine andere für sie zumutbare Weise abgewendet werden kann.

(3) Die Voraussetzungen des Absatzes 2 gelten bei einem Schwangerschaftsabbruch, der mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommen wird, auch als erfüllt, wenn nach ärztlicher Erkenntnis an der Schwangeren eine rechtswidrige Tat nach den §§ 176 bis 178 des Strafgesetzbuches begangen worden ist, dringende Gründe für die Annahme sprechen, daß die Schwangerschaft auf der Tat beruht, und seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.

(4) 1Die Schwangere ist nicht nach § 218 strafbar, wenn der Schwangerschaftsabbruch nach Beratung (§ 219) von einem Arzt vorgenommen worden ist und seit der Empfängnis nicht mehr als zweiundzwanzig Wochen verstrichen sind. 2Das Gericht kann von Strafe nach § 218 absehen, wenn die Schwangere sich zur Zeit des Eingriffs in besonderer Bedrängnis befunden hat.

§218a StGB (https://dejure.org/gesetze/StGB/218.html#Abs1:S1)

Feminusmus, Maskulismus, Transitismus, Non-binarismus…

Auch ist schade, das die Richtung des Kampfes nur einem Geschlecht zu gute kommt. Wenn die Feministen für die Rechte der Frau in Quoten kämpfen, während die Maskulisten das Feuer erwiedern und die Transitisten und weitere Diversitisten Angst haben in dem Feuer unter zu gehen und nun auch auf die Pauke hauen haben wir einen blutigen Kampf um ein paar Prozente für das eine Geschlecht hier und für das andere da. Schade eigentlich, da so nie wirklich eine wahre Gleichberechtigung entstehen kann, weil so imer einer irgendwo mehr Punkte erobert hat und der andere woanders mehr.

Was wir wohl eher brauchen ist ein allgemeines Verständnis, das alle Menschen gerecht, gleich und vor allem fair behandelt werden müssen, egal welche sexuelle Orientierung, Herkunft oder welches biologische oder soziologische Geschlecht sie haben. Eine Art Humanismus statt Feminismus, Maskulismus oder Diversitismus

Finanzielle Gleichstellung

Dazu gehört natürlich auch die finanzielle Gleichstellung, die hier in Deutschland ein großes Thema ist, da die Männer ein höheres Nettoeinkommen haben als Frauen.

Die einen sehen darin einzig und allein eine Frechheit und Ungerechtigkeit. Die anderen finden es gut so.

Um eine Lösung für das Problem zu finden müsste man das Problem erst ein Mal genauer beleuchten.

Hier spielt so mit hinein, das in der Regel der Mann der Hauptverdiener in der Familie ist. Wenn also die Frau aufgrund ihrer Schwangerschaft oder ihrer mütterlichen Fürsorge als Geldbeschaffer ausfällt ist es für Familie von großem Vorteil, wenn der Mann mehr verdient als die Frau. Unfair ist es natürlich für die Familien, in denen der Mann Zuhause bleibt und die Frau arbeiten geht, sowie für Familien die keinen Kinderwunsch haben.

Eine Lösung des Problemes wäre also, die Männer in die Gehaltsklassen von Frauen herab zu stufen und die Differenz bei Gründung einer Familie als Familiengelder an beide Elternteile gleichmäßig aufgeteilt aus zu zahlen. Die vom Staat so ausgegebenen Summen könnten durch Steuern wieder hereinkommen, die die Unternehmen auf die Firmen erheben. So würden beide auch Formal gleich bezahlt und Familien dennoch subventioniert. Die Einzige Frage stellt sich nach der Durchführbarkeit jener Lösung, da die Firmen so mehr Steuern für die Arbeitnehmer mit Familie zahlen würden… ja, aber ob die gleichen Ausgaben als Gehalt oder Steuer geklariert sind sollte keine Rolle spielen. Natürlich besteht dann die Gefahr, das die Unternehmen vorrangig Menschen einstellen, die keine Familien gründen wollen. Dieses Problem könnte man nur dadurch lösen, da auf jeden Arbeitnehmer, ob Familie oder nicht, ob Mann oder Frau, die gleiche Familiensteuer wirkt, die dann beide Partner einer Familie gleichmäßig aufgeteilt ausgezahlt wird… vorausgesetzt die Mehrheit der Gesellschaft will, das der Mann nicht mehr der Haupternährer der Familie ist, sondern die Frau hier auch die gleichen Pflichten hat. Denn Gleichberechtigung heißt auch Gleichbepflichtung.

Das Bild der Hausfrau

Bleibt somit nur noch die Thematik des Bildes der Hausfrau. Hier ist jedoch zu bedenken, das die Bindung zwischen Kind und Mutter vor allem durch biologische – psychiologische Aspekte bedingt ist. So gibt es einerseits den Mutterinstinkt, andererseits ist es aber auch so, das die beste Nahrung für Babys nun einmal die Muttermilch der eigenen Mutter ist, womit die Mutter als Hauptflegeperson des Babys besser geeignet ist als der Mann, ob es einem Gefällt oder nicht. Und das Wohl des Kindes sollte stets wichtiger sein, als der gekränkte Stolz von Feministinnen. So entsteht natürlich auch eine starke psychiologische Bindung zwischen Muter und Kind, da die Mutter die zentrale Vertrauensperson darstellt, was auch im Grundschulalter und in weiteren Jahren noch immer in den meisten Fällen so sein dürfte. Natürlich kann man dann sagen, das man irgendwann die Vertauensperson durch den Vater ersetzt, allerdings beteht hier die Frage eines wirklichen Grundes, der einen dazu veranlässt. Damit die Statistiken schöner sind, weil man sich eine gewisse Ideologie aufquetschen will? Wenn es aus gegebenen Gründen so oder anders besser ist, dann soll nach dem gesunden Menschenverstand die optimale Lösung gewählt werden.

Wie man sieht, es wurde bereits sehr viel Erreicht. Frauen sind vor dem Gesetz Männern gleichgestellt – bis auf die Bevorzugung bei der Frage der Abtreibung – und die geringeren Nettoeinkommen. Allerdings muss es mehr von einem zwanghaften Ideal zu einer natürlichen und logischen Selbstverstänis gehen, das keine weitere Begründung oder Rechtfertigung mehr braucht. Wenn hier die Weichen auf die richtigen Schienen gelegt werden kommt man auch bei der ersehnten Endstation an und landet nicht auf dem Holzweg.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s