Liberalismus und Kolletkivismus aus christlicher und ethischer Sicht

Auch obwohl es eine große Anzahl an Atheisthen gibt, wird dieser Artikel wohl auch für jene interessant sein, da es nicht um den Glaube an einen Gott, sondern um ethische Grundhaltungen geht, die in der atheistischen, sowie auch in der christlichen Ethik identisch sind.

Die Wahl in Thyringen erinnert – das politische Geplänkel außen weg gelassen – wieder an die Frage: In welche Richtung soll ich mich orientieren?

Darf ich mit meinem Eigentum machen was ich will? Darf ich mit meinem Eigentum nur machen, was dem Gemeinwohl dienlich ist – auch wennn ich mich dafür sehr einschränken muss?

Lieberalismus oder Kollektivismus? Zu erst einmal müssen wir verstehen, was überhaupt was bedeutet. Liberalismus strebt das Idol der Freiheit in politischer, ökonomischer und sozialer Ordnung an. Kollektivismus hingegen das völlige Gegenteil – er strebt an, das was Wohl der Gemeinschaft weitaus wichtiger ist das das persönliche Interesse.

In der Christlichen Ethik teilt das Verhältnis unter mentschen in diverse Aspekte auf, von Bedeutung für die aktuelle Thematik sind vor allem die Personalität, die Solidarität und das Gemeinwohl. Personalität ist der Aspekt, der das eigene Wohl fokusiert, Solidarität ist das Prinzip der nachhaltigen Hilfe einem bedürftigen Nächsten und Gemeinwohl das allgemeine Engagement für die Gemeinschaft, deren Erhalt und soziale Initiativen.

Diese Aspekte werden auch in der Politik verwirklicht, so ist die Personalität dem Liberalismus und die Solidarität zusammen mit vor allem dem Gemeinwohl dem Kollektivismus zuzuordnen.

Eine Überbetonung eines jener einzelnen Apsekte birgt, welcher Aspekt es auch immer sei, eine Gefahr.

So ist ein zu großer Fokus auf die eigenen Bedürfnisse, bis hin zum Egoismus, eine Gefahr, da kein Miteinander, sondern ein kollektives Gegeneinander ganz nach dem Motto „Jeder ist sich selbst der Nächste“ eine eigens gemachte Bedrohung für das persönliche Glück ist, da ein Umfeld, das nur aus Gier und Hass besteht für keinen Menschen erstrebenswert ist. Des Weiteren ist es auch eine Gefahr für das Gemeinwohl, da finanziell schwächer gestelle zu Boden gerungen werden und hilflog K.O. gehen. Hierbei besteht natürlich auch eine Gefahr für das eigene Wohl, gerade wenn man bedenkt wie viele Geschäftsleute sich schon einmal verspekuliert haben, oder seinen Gefechtsgegner unterschätzt haben.

So birgt auch ein zu starker Fokus auf das Gemeinwohl seine Gefahren, nicht nur psychische, wenn man seine eigenen Belange immer hinten anstellt, sondern auch die Gefahr, das gewisse Werte, wie die freie Entscheidung und die freie Entfaltung untergehen, bis hin zum Wert des Menschlichen Lebens, ganz nach dem Motto „Du bist nichts, dein Volk [also deine Gemeinschaft] ist alles. Ein Leitspruch aus einer Zeit der Fusion von Nationalismus und Sozialismus.

Aus ethischer und christlicher sicht ist somit weder die Eine, noch die Andere Denkhaltung zu vertreten, sondern vielmehr ein Konsens aus alljenen, indem weder die Persönlichkeit (das Freiheitlich-Liberale) und das Gemeinwohl (das Kollektive und Solidare) in einem sozialen Rahmen .

Das Gebot Jesu der Nächstenliebe trifft hier auch für Atheisten den Nagel auf den Kopf – „Liebe deinen Nächsten so wie dich“ – genauso wie dich, also nicht mehr und auch nicht weniger. Nur wenn wir es schaffen so zu handeln und das zu verstehen, haben wir eine glückliche Gesellschaft und gelungene Politik.

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